Vor dem Sprung die Lizenz nicht vergessen

Die Faszination des Fallschirmspringens übt seit jeher einen wahren Bann auf viele Menschen aus, welcher auch in der heutigen Zeit ungebrochen ist. Doch wer nun denkt, einfach so mit einem Fallschirm auf dem Rücken aus dem Flugzeug springen zu können, der befindet sich eindeutig auf dem Irrweg. Schließlich gilt es gerade bei einer risikoreichen Sache wie dem Fallschirmspringen einiges zu beachten und so ist es schlichtweg verboten, ohne entsprechende Ausbildung aus einem Flugzeug zu springen. Zudem ist es auch notwendig, eine sogenannte Sprunglizenz zu besitzen, da erst diese einem zum Fallschirmsprung berechtigt. Stellt sich nur noch die Frage, wie man an die Sprunglizenz kommt?

Die Lizenz in greifbare Nähe bringen

Bevor man überhaupt daran denken kann, die Sprunglizenz zu machen, gilt es eine Reihe von Ausbildungen zu absolvieren. Den Anfang macht hier die Grundausbildung, wo die Teilnehmer zunächst in Theorie und Praxis die Grundlagen des Fallschirmspringens erlernen und kennenlernen. Danach spaltet sich der Weg Richtung Lizenz in zwei mögliche Optionen. Je nach Vorliebe können die Teilnehmer nun entweder den sogenannten AFF-Kurs absolvieren oder auch den normalen Weg gehen und die Kurse A und M machen. Erst wenn einer dieser beiden Wege erfolgreich abgeschlossen wurde, geht es auf die Zielgerade Richtung Sprunglizenz.

Die Lizenz für den Sprung

An diesem Punkt ist das Ziel bereits in greifbarer Nähe. Für die Prüfung benötigt man jedoch nicht nur praktisches Wissen und muss eine bestimmte Anzahl von Sprüngen vorweisen, auch die Theorie wird hier großgeschrieben. Hierfür werden bei allen Anbietern spezielle Prüfungsseminare angeboten, sodass auch dieser Teil innerhalb weniger Tage erledigt sein dürfte. Was die Kosten angeht, so belaufen sich diese für eine komplette Ausbildung samt Lizenz auf rund 2.500 Euro, was jedoch zwischen den Anbietern variieren kann. Selbstverständlich ist es alleine aus diesem Grund schon sinnvoll, die Lizenz beim ersten Mal zu bekommen, doch auch eine Wiederholung ist keine Schande.