Paramotor

Was ist ein Paramotor?

Diese Frage ist eigentlich schnell geklärt. Es ist ähnlich wie beim Paragliden, nur das Sie einen Motor bei sich haben. Dieser befindet sich in einem Gestell, das wie ein Rucksack getragen wird, man spricht hier dann von dem Rucksackmotor.

Der Propeller hat einen Durchmesser von 110 – 122 cm und ist in einem Aluminiumkäfig geschützt, sodass nichts hinein geraten kann. Der Tankinhalt (bis zu 14 Liter), reicht für eine Flugzeit von ungefähr 4 Stunden oder einer Entfernung von 100 Kilometern. Die komplette Motorisierung hat ein Gewicht von 20-30 kg. Das Gewicht wird beim Paramotor im Flug, von dem Schirm getragen und sorgt dadurch, für einen bequemen Sitz des Piloten.

In Deutschland ist ein Paramotor durch den Motor, kein Gleitschirm mehr, sonder schon ein Ultraleichtflugzeug.
Der Motor dient in der Regel nicht dazu um schneller zu fliegen, er soll ihnen lediglich, auch ohne große Aufwinde in die Höhe verhelfen. Durch den Motor, haben Sie hier die einfachste und günstigste Art, jederzeit und von fast überall zu starten und den Blick über das weite Land zu genießen, unabhängig fliegen zu können.

In den zahlreichen Flugschulen in Deutschland, werden Ausbildungen angeboten, sie dauern je nach Vorkenntnissen 9 Tage für Paraglider und bis zu 3 Wochen für Neueinsteiger (Fußgänger).
Die Kurse beinhalten einen Theorie- und einen Praxisteil. Als Neueinsteiger würden Sie mit einem Kombikurs beginnen, das bedeutet, dass sie erst mit dem Gleitschirmfliegen beginnen und anschließend zum Motorschirm umsteigen.

Bei den erfahrenen Gleitschirmpiloten, beginnt man gleich die Handhabung mit dem Motor:

  • Lauf- und Aufziehübungen, Groundhandling
  • 30 Starts mit dem Rucksackmotor (Fußstart)
  • 3 Überlandflüge

Der Theoretische Unterricht beinhaltet bei Erfahrenen und bei Neueinsteigern, Themen wie:

  • Luftrecht
  • Meteorologie
  • Verhalten in besonderen Fällen
  • Motorschirm –Technik
  • Navigation
  • Menschliches Leistungsvermögen und Flugfunk

Ihr fallschirm-tandemsprung.org-Team!