Skysurfen – Eine Kür in der Luft

Skysurfen – Eine Kür in der Luft

Fallschirmspringen, Base jumpen und Co. sind heutzutage nichts Neues. Mittlerweile ist man gewohnt, ständig von neuen Rekorden und lebensgefährlichen Versuchen zu hören. Doch auch in diesem Bereich kann es noch etwas Außergewöhnliches geben: Skysurfen heißt die neueste Trendsportart der Lüfte. Was kann man sich darunter vorstellen? Eigentlich das Gleiche wie beim Freestyle Snowboard mit dem Unterschied, dass alles im Zweierteam, in der Luft, innerhalb von ca. 50 Sekunden, während eines Freifalles passiert! Und genau diese Unterschiede machen das Skysurfen zu etwas Besonderem.

Bei dieser einzigartigen Sportart, in der es übrigens auch Wettbewerbe gibt, können und dürfen nur die besten Springer mitmachen. Denn um Salti, Rollen sowie das eigentliche Surfen in der Luft präsentieren zu können, braucht ein Fallschirmsportler Erfahrung, Konzentration, Ausdauer und ein perfektes Fitness-Training. Sie fragen sich, wie so ein Wettbewerb vonstattengeht? Die Sprünge werden in Zweierteams absolviert. Das heißt, dass zwei Springer sich gleichzeitig aus dem Flugzeug stürzen, der eine mit einem sogenannten Skyboard, der andere mit einer Helmkamera ausgerüstet. Ist der Sprung gelungen, kann die Kür auch schon beginnen. Der Skysurfer fängt mit seiner Choreographie an und surft Wort wörtlich durch die Luft. Horizontale und vertikale Drehungen, Surfen im Stehen, in der Hocke oder mit dem Kopf nach unten – Sowohl die Pflichtsprünge als auch die individuellen Bewegungen werden mit der Kamera festgehalten, damit das Skysurfen später ausgewertet und den Zuschauern gezeigt werden kann. Dadurch ist nicht nur die Technik der eigentlichen Skysurfer, sondern auch die des Kameramanns besonders wichtig – Die Bewegungen der Zwei müssen für eine makellose Aufnahme perfekt miteinander harmonisieren. Wenn beim Team alles gelingt, können die Zuschauer im Anschluss ein atemraubendes Video genießen. Wie in diesem Fall: